Die Rechnung ist überfällig, Erinnerungen bleiben unbeantwortet. Diese sieben Schritte helfen, schnell zu handeln und keine Rechte zu verlieren.
Ratgeber
Ihr Kunde zahlt nicht?
1 · Ruhe bewahren und prüfen
Ist die Rechnung beim Kunden angekommen? Stimmen Betrag, Anschrift und Bankverbindung? Gibt es eine Reklamation, von der Sie nichts wissen? Viele Zahlungsverzögerungen haben einfache Gründe.
2 · Kurz nachfragen
Ein freundlicher Anruf oder eine E-Mail klärt oft mehr als jedes Schreiben. Fragen Sie konkret nach, bis wann gezahlt wird, und halten Sie die Antwort fest.
3 · Schriftlich mahnen
Bleibt die Zahlung aus, mahnen Sie schriftlich mit klarer Frist. Damit ist der Kunde spätestens jetzt in Verzug und muss Zinsen und weitere Kosten tragen.
4 · Unterlagen sichern
Legen Sie Rechnung, Vertrag oder Auftrag, Lieferschein oder Abnahmeprotokoll, Mahnungen und den Schriftverkehr zusammen. Sie sind die Grundlage für jeden weiteren Schritt.
5 · Nicht zu lange warten
Mit jedem Monat sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Zahlung. Übergeben Sie die Forderung, sobald die Frist der Mahnung abgelaufen ist, und nicht erst Monate später.
6 · Verjährung im Blick behalten
Forderungen verjähren in der Regel drei Jahre nach Ende des Entstehungsjahres. Mahnungen halten die Verjährung nicht auf, ein Mahnbescheid schon.
7 · Weitere Leistungen stoppen
Liefern oder leisten Sie nicht weiter auf Rechnung, solange alte Rechnungen offen sind. Bei laufenden Verträgen prüfen Sie Zurückbehaltungsrechte oder Vorkasse.
Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Stand Oktober 2026.
Schritt fünf ist erreicht?
Dann übergeben Sie die Forderung jetzt an uns. Wir kümmern uns um den Rest.