Eine Ratenzahlung ist oft besser als ein langer Rechtsstreit. Damit aus der Zusage auch Geld wird, sollten Sie einige Punkte beachten.
Ratgeber
Ratenzahlung richtig vereinbaren
Wann eine Ratenzahlung sinnvoll ist
Wenn der Schuldner zahlen will, aber nicht auf einmal zahlen kann. Eine verbindliche Vereinbarung bringt regelmäßige Zahlungen und erspart beiden Seiten die Kosten eines Gerichtsverfahrens.
Immer schriftlich
Halten Sie die Vereinbarung schriftlich fest, mit Gesamtbetrag, Höhe und Fälligkeit jeder Rate, Zahlungsweg und Verwendungszweck. Eine schriftliche Ratenvereinbarung ist zugleich ein Anerkenntnis der Forderung, damit beginnt die Verjährung neu.
Verfallklausel
Vereinbaren Sie, dass der gesamte Restbetrag sofort fällig wird, wenn der Schuldner mit einer Rate in Rückstand gerät. So müssen Sie nicht jede einzelne Rate gesondert einfordern.
Zinsen und Kosten
Verzugszinsen und bereits entstandene Kosten gehören in die Gesamtsumme. Ob während der Ratenzahlung weiter Zinsen laufen, sollte die Vereinbarung ausdrücklich regeln.
Realistische Raten
Eine Rate, die der Schuldner nicht dauerhaft tragen kann, platzt nach wenigen Monaten. Lieber eine kleinere Rate, die zuverlässig kommt, verbunden mit der Vereinbarung, die Höhe bei besserer Lage anzupassen.
Überwachen
Kontrollieren Sie jeden Zahlungseingang und reagieren Sie sofort auf ausbleibende Raten. Genau das übernehmen wir für Sie, inklusive Erinnerung und Fälligstellung des Restbetrags.
Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Stand Oktober 2026.
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